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21. Juni 2012

Zum Abschied Festivalstimmung und ein pfiffiger Abistreich am Scheffelgymnasium

Abistreich des Doppeljahrgangs der Abiturienten hatte Pfiff.

  1. Festivalstimmung auf großer Bühne genossen Abiturienten und Schüler des Scheffelgymnasiums am Mittwochmorgen beim Abistreich des Doppeljahrgangs 2012. Foto: Ralph Fautz

BAD SÄCKINGEN. Festivalstimmung herrschte am Mittwochmorgen auf dem Parkplatz des Scheffelgymnasiums Bad Säckingen. Der Doppeljahrgang der Abiturienten hatte unter dem Motto "Abilymp – die Götter gehen" zum Abistreich einiges geboten. Auf einer großen Bühne waren neben guter Musik auch lustige Spiele angesagt, in denen der ein oder andere Lehrer auf die Schippe genommen wurde. Mit Gegrilltem und Getränken rundeten die Abiturienten das Programm ab.

Nagelwettbewerb mit dem Hausmeister, Luftgitarrencontest, Headbanging oder ein BH-Öffnungswettbewerb – die Schulabgänger ließen sich einiges einfallen. Hausmeister Joachim Nobielski strampelte zunächst auf einem Fitnessstandfahrrad und hatte später möglichst viele Nägel einzuklopfen. Als langjähriger Hausmeister dürfte er damit keine Probleme gehabt haben. Einen der Lehrer verkleideten die Schüler als Aphrodite, also die griechische Göttin der Liebe und der Schönheit. Er schien es mit Humor zu nehmen und tanzte ausgelassen mit.

Ausgelassene Stimmung beim Headbanging-Contest

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Zwischendurch tanzten und groovten die Schüler zu Sommerhits wie "Danza Kuduro" oder dem bekannten Las-Ketchup Song vom Beginn des Jahrtausends. Zur ausgelassenen Stimmung war auch ein Headbanging-Contest für langhaarige Schüler und Lehrer geplant.

Headbanging ist auf Heavy-Metal Konzerten eine beliebte Bewegungsform, um dem Takt der Musik zu folgen. Dabei wird der Kopf sehr schnell in alle Richtungen bewegt, wobei die Haare durch die Luft wedeln. Beim BH-Öffnungswettbewerb trugen die männlichen Schüler einen Büstenhalter, welchen es schnell aufzumachen galt.

In den vergangenen Jahren fanden die Abi-Streiche meist auf der Treppe statt. Es lief zwar Musik, aber drum herum war nicht besonders viel geboten, weshalb es schnell langweilig wurde, sagte Abiturient Christoph Ulrich. Wasser hätten sie zwar benutzen dürfen, verzichteten aber darauf. Die letzte Unterrichtsstunde sollte ordnungsgemäß stattfinden, und wenn man den ganzen Vormittag in nassen Klamotten rumlaufen müsse, sei das nicht so toll. Auch ohne das obligatorische Alkoholverbot war die Stimmung super.

Autor: Ralph Fautz