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14. Juli 2010

Zusammen wegfahren und ankommen

Französisch-deutsche Radfahrergruppe will die 955 Kilometer von Laufenburg nach Le Croisic in sechs Tagen zurücklegen.

  1. Die Laufenburger Teilnehmer an der Radtour nach Le Croisic sind (von links) Christoph Meister, Torsten Amann, Kerstin Ruhnke, Norbert Lederle, Heinz Lüthy, Harald Schlegel, Thomas Baumgartner, Josef Eckert und Hans-Joachim Eckert. Foto: Michael Gottstein

LAUFENBURG. Im September wird eine französisch-deutsche Radfahrergruppe die 955 Kilometer lange Reise von Laufenburg in die Partnerstadt Le Croisic in sechs Tagen zurücklegen. Seit vergangenem Herbst bereiten sich auf die Radfahrer und Betreuer auf dieses Projekt vor, das nicht nur eine sportliche, sondern auch eine logistische Herausforderung darstellt.

Anlässlich der 800-Jahr-Feier Laufenburgs legten Bernard Guitton, der Präsident des Jumelagekomitees, sowie Didier Charbonneau, Alain Grenneron, Damien Lefessier, Joël Renault und Gérard Tessier zusammen mit den Betreuern Damien Bihoré und Noël Cassac im September 2007 die Strecke von Le Croisic an den Hochrhein per Rad zurück. Der Vorsitzende des Deutsch-Französischen Freundeskreises Laufenburg-Le Croisic, Torsten Amman, hatte im Jahr zuvor eine ähnliche Radtour absolviert, allerdings über einen längeren Zeitraum und im Rahmen einer privaten Ferienreise.

Nun haben die beiden Freundeskreise eine neue Auflage initiiert – dieses Mal aber in einer gemischten Gruppe, die aus sieben Radfahrern und zwei Betreuern aus Laufenburg sowie fünf Radlern und zwei bis drei Betreuern aus Frankreich besteht.

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Die Franzosen werden per Fahrzeug nach Laufenburg reisen und am Samstag, 4. September, eintreffen. Ab 10.30 Uhr findet ein Empfang auf dem Rathausplatz statt, zu dem die Bevölkerung herzlich eingeladen ist. Die "Tour de Jumelage" beginnt am Sonntag, 5. September, 8 Uhr, auf dem Rathausplatz. Auch hierzu ist die Bevölkerung eingeladen, und wer möchte, darf sogar bis Basel mitradeln. Bürgermeister Ulrich Krieger wird den Startschuss geben und per Fahrzeug nach Weil fahren, um die Radfahrer an der Grenze zu verabschieden.

Die Teilnehmer werden ein Stück weit durch die Schweiz radeln, dann führt die Tour durch die hügelige Landschaft der Südvogesen und des Burgund. "Im Westen ist die Landschaft ziemlich flach, dafür wird uns der Wind zu schaffen machen", meinte Torsten Amann. Entscheidend sei der Teamgeist: "Wir werden zusammen wegfahren und zusammen ankommen."

Nach 955 Kilometern und rund 42 Stunden auf dem Rad wird die Gruppe am Freitag, 10. September, in Le Croisic eintreffen. Ein Fahrzeug wird stets bei der Gruppe sein, während das andere vorausfährt und die Vorbereitungen für die Pausen trifft. Ein Ehepaar aus Le Croisic wird die Fahrer ebenfalls begleiten und Filmaufnahmen machen.

Die Gruppe wird in Hotels, Pensionen und auf Campingplätzen übernachten, und an der Strecke werden Verpflegungsstationen aufgebaut. Am Montag, 13. September, treten die Laufenburger Radfahrer mit dem Zug die Heimreise an.

Für alle Teilnehmer werden einheitliche Trikots und Jacken mit einem Logo der Tour entworfen. Um Sponsoren und Mäzene, die die unterstützen, wären die Veranstalter dankbar.

Die Fahrt ist in sechs Etappen aufgeteilt: Laufenburg - Vesoul (169 Kilometer), Vesoul – Essey (148), Essey – Assigny (163), Assigny – Azay sur Cher (159), Azay sur Cher – Trémentines (143), Trémontines – Le Croisic (170). Kontakt: Torsten Amann, 07763/1372

Autor: Michael Gottstein