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24. Januar 2016 17:28 Uhr

Unfall

Zwei Skifahrer sterben nach Zusammenstoß am Feldberg

Zwei Skifahrer sind am späten Sonntagnachmittag bei einem Zusammenstoß auf dem Seebuck tödlich verletzt worden. Die Unfallursache ist noch unklar.

  1. Die Unfallstelle am Sonntagabend. Foto: Kamera 24

Die Meldung über den Unfall am Seebuck ging bei der Polizei um 16.30 Uhr ein. Bei den zwei Getöteten handelt es sich um Skifahrer – einen 29-Jährigen aus dem Elsass und einen 30-Jährigen aus dem Großraum Stuttgart. Ein Zusammenhang zum Weltcup der Snowboardcrosser besteht nicht.

Wie tragisch das Unglück ist, zeigt Feldbergs Bürgermeister Stefan Wirbser auf. Die Lifte waren bereits abgestellt, als die beiden Männer auf der letzten Talabfahrt kollidierten – sie waren praktisch schon auf dem Heimweg. Die Piste war nahezu leer, 100 Skifahrer mögen noch unterwegs gewesen sein, meint Wirbser. Kein Gedränge und keine unübersichtliche Situation also, als sie beim Resilift, nicht weit von der Talstation, zusammenstießen.

Unfallursache ist noch unklar

Die näheren Umstände des Unfalls sind noch ungeklärt, auch welcher Art die Verletzungen sind, denen die Männer erlagen, kann die Polizei noch nicht sagen. Die Kriminalpolizei Freiburg hat die Ermittlungen übernommen. Ob Fahrfehler, Unaufmerksamkeit oder etwa überhöhte Geschwindigkeit ursächlich waren, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Auch ob die Männer Helme trugen, ist noch unklar. Durch die Befragung von Angehörigen, Freunden und Skifahrern auf der Piste sollen die näheren Umstände geklärt werden.

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Retter waren noch am Berg, sodass rasch Hilfe da war. Die Reanimierungsversuche dauerten eine halbe Stunde lang; zehn Bergretter halfen hier, sagte David Vaulont, Sprecher der Bergwacht. Die Rettungshubschrauber Rega II aus der Schweiz und Christoph 54 aus Freiburg waren im Einsatz. Die straßengebundenen Kräfte stießen hinzu: Notärzte und Sanitäter aus Neustadt, Löffingen und Schluchsee und die Feuerwehr Feldberg mit vier Einsatzfahrzeugen, die den Einsatzort Ausleuchtete. Ein Kriseninterventionsteam wurde herbeigerufen zur Betreuung von Angehörigen, Begleitern und Skifahrern.

Zusammenstöße kommen auf den Pisten am Feldberg in jedem Winter vor. Tödliche Zusammenstöße sind jedoch selten: Bürgermeister Wirbser konnte sich lediglich an einen Fall in der Vergangenheit erinnern.
Korrektur: 20:03 Uhr In einer ersten Meldung berichteten wir, dass es sich bei den Getöteten um Snowboarder handelte. Das war falsch – wir haben die Meldung dementsprechend aktualisiert.

Autor: pes