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18. September 2008
Zwei Tage Wilder Westen
Sportschützengesellschaft bietet am Wochenende alles rund ums Schießen an
WEHR (hjb). Ein Westernschießen für Jedermann veranstaltet die Sportschützengesellschaft (SSG) am kommenden Wochenende im Schießsportzentrum Vogtsboden. Zwei Tage wird in "Powder-City" in verschiedenen Disziplinen um Meisterehren geschossen. Begonnen wird am Samstag, 20. September, um 11 Uhr. Weiter geht es am Sonntag, 21. September, um 9 Uhr. Siegerehrungen finden jeweils nach Schluss des Programmes statt.
Mit der Veranstaltung unterstützen die Sportschützen die Granja el Ceibo des Wehrers Hans-Gerd Wiesner in Argentinien. Mit diesem dritten Westernschießen verfolgt die SSG aber auch das Ziel, der Wehrer Bevölkerung den Schießsport noch näher zu bringen und den Verein bekannter zu machen. Angebote werden an den zwei Tagen allen Altersgruppen gemacht. Deshalb sind auch alle Altersklassen beider Geschlechter eingeladen, sich zu beteiligen.
"Wir halten für den Nachwuchs ein Programm bereit", wie der Oberschützenmeister der SSG Santus Grizzaffi und der Organisator des Westernschießen Michael Huber sagten. Neue Jungschützen seien in letzter Zeit gewonnen worden, daran werde weiter gearbeitet. "Wir haben ausgebildete Trainer, entsprechend kompetent sind wir in der schießsportlichen Grund- und Weiterbildung", so die beiden SSG-Funktionäre.
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Am Wochenende wird mit der Jugend ein Luftballonschießen veranstaltet, außerdem steht Bogenschießen und Bogenbauen auf dem Programm. Eigens dafür wurde der Bogenschützenverein aus Minseln engagiert. Bedenken wegen des Waffengebrauchs ihrer Kinder brauchen die Eltern keine haben. Alles sei altersgerecht und behördlich genehmigt, so Grizzaffi. Die Erwachsenen können sich im Zinkeimerschießen versuchen, mit Winchester-Büchsen feuern, zum Duell-Schießen antreten und sich in Schwarzpulver-Disziplinen messen. Aktive und nichtaktive Schützen sowie Mannschaften werden getrennt gewertet. Geschossen wird in teilweise neuen Westernkulissen, die von Andreas Agster und Michael Huber gefertigt wurden. Die Besucher sollen sich ganz wie im Wilden Westen fühlen. Fehlen wird auch nicht entsprechend feuriges Essen. Freuen würde sich die SSG, wenn die Teilnehmer im Westernlook erscheinen würden.
Autor: hjb
