107 Verkäufe bei der "Art Endingen"

Christel Hülter-Hassler

Von Christel Hülter-Hassler

Di, 25. Juni 2019

Endingen

Viele Kunstsammler kommen bei der Messe in Endingen zum Zug.

ENDINGEN. Mehr als 100 Kunstobjekte fanden im Rahmen der "Art Endingen 2019" am Samstag und Sonntag in der Stadthalle einen neuen Besitzer. 90 Prozent der 56 ausstellenden Künstlerinnen und Künstler hätten gleich zum Ende der Messe am Sonntag ihr Interesse an einer Teilnahme für 2020 bekundet – für Initiator Willy Kern eine sehr aussagekräftige und positive Bilanz der beiden Kunsttage.

Der Samstag brachte der Kunstmesse rund 1200 bis 1300 Interessierte und den Künstlern bereits 45 Verkäufe. Am Sonntag strömten 2400 bis 2500 Besucher in die Endinger Stadthalle. An diesem Tag fanden 62 Objekte einen neuen Besitzer. Unter den 107 Verkäufen waren laut Kern 64 Gemälde und 43 Skulpturen mit Werten bis 2600 Euro.

Die Kunden kamen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Einer davon fuhr zum Erstaunen aller, die dies vor der Halle miterleben konnten, in abgedunkelter Stretchlimousine vor und erwarb mehrere hochwertige Exponate.

Die Besucher bescheinigten der Messe ein sehr hohes Niveau und eine äußerst angenehme Atmosphäre. Ihre Bedeutung als Kontaktausstellung im künstlerischen Bereich schlägt sich auf vielfache Weise nieder. So wurden sechs Künstlerinnen für eine Ausstellung an der Arts 19 in Paris im November ausgewählt. Einigen weiteren Künstlern eröffnete sich die Möglichkeit zu kostenlosen Teilnahme an kleineren Kunstmessen inklusive Übernachtung und Logis. Viele weitere Künstler erhielten in Endingen Angebote, an mehreren Orten in Deutschland auszustellen. Wichtig für die Veranstalter war die Tatsache, dass es im Rahmen der Kunstmesse in Endingen keinerlei unangenehme Vorfälle gegeben hat. Vielmehr sei ein großes Interesse der Künstler am Austausch miteinander zu erkennen gewesen. Neue, innovative Vorhaben im Bereich der Kunst wurden vorbesprochen. "So gut besucht wie dieses Jahr war das traditionelle Künstlertreffen am Samstag noch nie", freute sich Willy Kern.