24 Stunden–Rennen am Nürburgring

Jannis Luem, Klasse 4 b,

Von Jannis Luem, Klasse 4, , 8197;b &

Fr, 06. Juli 2012

Zisch-Texte

Zisch-Reporter Jannis Luem aus Bahlingen erlebte einen spannenden Tag an der Rennstrecke.

Vor einem Jahr war ich mit meinem Vater auf dem Nürburgring. Der Nürburgring ist eine der ältesten Rennstrecken der Welt.

Besonders bekannt ist die Nordschleife, sie wurde 1927 eröffnet und ist damit der älteste Teil der Rennstrecke. Volkstümlich wird sie "die grüne Hölle" genannt, weil sie insgesamt rund 21 Kilometer lang ist, mitten durch die Natur geht und bergauf und bergab führt.

Wir sind damals an einem Samstag um 14 Uhr an der Rennstrecke angekommen. Als erstes sind wir dann ins Fahrerlager gegangen. Dort haben die Rennteams ihre Werkstatt aufgebaut. Denn selbstverständlich muss bei einem solch langen Rennen an den Fahrzeugen viel repariert werden. Anschließend haben wir uns die verschiedenen Rennfahrzeuge angesehen. Der Manthey Porsche hat mir am besten gefallen. Um 16 Uhr begann dann das Rennen. Der Manthey Porsche ging in Führung.

Die Fahrzeuge müssen immer wieder in die Box, zum Nachtanken oder zum Reifenwechsel. Doch weil das Rennen 24 Stunden dauert, werden auch die Fahrer ausgewechselt. Normalerweise besteht das Team aus vier Fahrern, kleine Teams haben manchmal aber auch nur drei Fahrer. Diese müssen gemeinsam 24 Stunden das Fahrzeug sicher und unfallfrei um die Rennstrecke bewegen. Das ist gar nicht so einfach, denn wenn 200 Fahrzeuge auf der Rennstrecke unterwegs sind, kann es schon mal zu einem Unfall kommen. Die Rennfahrzeuge und die Fahrer sind aber alle gut gesichert. In den 24 Stunden legen die Spitzenteams rund 160 Runden, das sind etwa 4000 Kilometer, zurück.