Job-Start-Börse 2019

Abitur – und was dann? Die Abiturientenberater der Arbeitsagenturen

Sarah Beha

Von Sarah Beha

Di, 28. Mai 2019 um 10:14 Uhr

Anzeige Wie soll es nach der Schule weitergehen? Abiturienten, die sich mit dieser Frage beschäftigen können sich an die Abiturientenberater der Arbeitsagenturen in Freiburg und Offenburg wenden.

Manche von ihnen landen mit ihren Fragen im Büro von Karina Kokemüller oder Joachim Kollitz. Die beiden sind Abiturientenberater bei den Arbeitsagenturen in Offenburg und Freiburg. "Die meisten Schüler kommen mittlerweile schon während der Schulzeit mit uns in Kontakt", sagt Kollitz von der Arbeitsagentur in Freiburg. Denn durch den neuen Bildungsplan ist Berufsorientierung in Form verschiedener Unterrichtsmodule nun Teil des Angebots auch an allgemeinbildenden Gymnasien. Zudem haben Schulabgänger die Möglichkeit, in den Gesprächen eine individuelle Beratung zu bekommen.

Diese Unternehmen stellen sich bei der Job-Start-Börse 2019 vor:



Karina Kokemüller und Joachim Kollitz lernen dabei ganz unterschiedliche Bedürfnisse kennen. "Manche Schülerinnen und Schüler kommen mit einem Plan und brauchen nur eine konkrete Information, um weiterzukommen. Andere sind noch offen und erhoffen sich eine Orientierung für die Zukunft", sagt Karina Kokemüller. Sind aus diesen Nachfragen Trends zu erkennen? "Ja", sagt Kollitz, "immer mehr Abiturienten interessieren sich für das duale Studium, auch Schüler von den allgemeinbildenden Gymnasien."

Hinzukommt: Nach dem Abitur möchten die jungen Leute oft ein Jahr pausieren. Die Möglichkeiten dafür sind groß, besonders beliebt sind Auslandsaufenthalte. Auch dafür bietet die Arbeitsagentur Beratungen und Fachmessen an. "Dieses eine Jahr nehmen sich die Abiturienten gerne, um sich Klarheit über ihre Zukunftswünsche zu verschaffen", sagt Kokemüller.



Und noch etwas sollten die Schüler nicht vergessen, nämlich wie es nach dem Auslandsaufenthalt für sie weitergehen soll. "Bewerbungen für Studiengänge kann man vom Ausland aus abschicken, nur sollte man bereits in Deutschland sichergehen, dass man alle notwendigen Dokumente zusammen hat", sagt Kollitz. Schwieriger sei es bei der Entscheidung für ein duales Studium, denn dort wollen die Arbeitgeber Bewerbungsgespräche führen.