Fahr Fair [ANZEIGE]

Aktion Rücksicht im Straßenverkehr

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 04. Juli 2012 um 19:08 Uhr

Berlin und Freiburg sind die Pilotstädte der Aktion "Rücksicht im Straßenverkehr". Sie wirbt für mehr Fairness und Gelassenheit aller Verkehrsteilnehmer mit besonderem Fokus auf die vielen Freiburger Radfahrer.

Fahrrad fahren liegt im Trend – gerade in den Städten: Hier steigen immer mehr Menschen aufs Rad. Was aus ökologischer Sicht erfreulich ist, führt im Verkehrsalltag häufig zu Konflikten. Unfälle mit Personenschaden unter Beteiligung des Radverkehrs mehren sich. Die Rücksichtkampagne will das ändern und wirbt für mehr Rücksicht, Fairness und Gelassenheit aller Verkehrsteilnehmer.

In Freiburg startete die Kampagne bereits im Mai. Sie richtet sich an alle Verkehrsteilnehmer mit besonderem Fokus auf die vielen Freiburger Radfahrer. Berlin und Freiburg sind die beiden Pilotstädte dieser Aktion.

Die Kernidee: Rücksicht wird als Produkt verkauft und der abstrakte Begriff so emotional aufgeladen und greifbar. Die Bühne für diese Botschaft bildet ein Film zur Kampagne. Er erzählt eine moderne Geschichte von Christophorus, dem Schutzpatron der Reisenden: Christophorus ist verzweifelt. Er kann seine Aufgabe, die Menschen sicher auf ihren Wegen zu begleiten, nicht mehr erfüllen. Im Straßenverkehr herrschen Stress und Hektik. Christophorus spürt, dass es so nicht weitergehen kann. Durch Zufall kommt er in Kontakt mit modernen Werbern. Sie helfen ihm, seiner Aufgabe als Schutzheiliger der Reisenden wieder gerecht zu werden. Christophorus wandelt sein Image: Er wird moderner, präsentiert ein Produkt.

Eine Idee ist geboren: Rücksicht wird als Produkt verkauft. So wie der Film widmen sich auch die Kampagnenmotive dem Thema Rücksicht mit einem Augenzwinkern. Nutzer verschiedener Verkehrsmittel halten das Produkt Rücksicht in Händen – in Form einer Getränkedose. Die Personen sind in Anspielung auf die oft sehr glatte Werbewelt überzeichnet. Auf den zweiten Blick wird deutlich, dass kein echtes Produkt beworben wird. Diese Irritation ist gewollt, sie schafft Aufmerksamkeit, regt zum Nachdenken an und verleiht der Kampagne eine charmant-ironische Note. In den kommenden Monaten werden Christophorus und seine Helfer in Freiburg und Berlin unterwegs sein und für Rücksicht werben. Dabei bleibt Christophorus nicht bei seiner Werbung für Rücksicht im Straßenverkehr stehen. In Broschüren, im Internet und zukünftig in Videos erklärt er häufige Gefahrensituationen – und wie sie mit Rücksicht entschärft werden.

Die Kampagne wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat und der Unfallforschung der Versicherer unterstützt und auch maßgeblich finanziert. Sie ist auf zwei Jahre angelegt und wird wissenschaftlich begleitet. Das Bundesministerium fördert die Kampagne mit 350 000 Euro im Rahmen des nationalen Radverkehrsplans. Als Medienpartner begleiten die Badische Zeitung, der Sonntag und die Wall AG die Kampagne in Freiburg.

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