"Alles heißt jetzt wieder Vitra"

Hannes Lauber

Von Hannes Lauber

Sa, 30. Januar 2016

Weil am Rhein

BZ-INTERVIEW mit Nora Fehlbaum, Geschäftsführerin von Vitra, die sich als Ziel gesetzt hat, die Produkte des Unternehmens noch viel bekannter zu machen.

WEIL AM RHEIN. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet hat sich an der Spitze des Unternehmens Vitra ein Wechsel vollzogen. Nora Fehlbaum, Enkelin des Firmengründers Willi Fehlbaum, die 2010 die Leitung des Weiler Vitra Campus übernommen hatte, rückte im Sommer 2014 in die Geschäftsführung auf und ist nach einer Übergangsphase inzwischen alleine verantwortlich. Hannes Lauber hatte nun erstmals Gelegenheit, sich mit der Firmenchefin über die Bedeutung von Wohnmöbeln und Accessoires, Werbung und die Marke Vitra sowie die Zukunft des Vitra Campus zu unterhalten.

BZ: Frau Fehlbaum, Ihr Onkel Rolf Fehlbaum, der Vitra länger als ein Vierteljahrhundert leitete, hat 2008 in einem Interview für das Magazin Designlines gesagt, er habe sich bei allen Produktentscheidungen stets auf sein sicheres Auge verlassen, das ihm immer gesagt habe, was passt und was nicht. Haben Sie auch ein sicheres Auge?
Fehlbaum: Das kann ich so nicht sagen. Ich versuche jedenfalls, stets die richtigen Entscheidungen zu treffen und insgesamt einen konsistenten, stimmigen Weg zu gehen.

BZ: Glaubt man Ihrem Onkel, ist es auch gar nicht so wichtig. Auf die Frage, ob es schwierig sei, jemanden zu finden, der auch ein sicheres Auge habe, meinte er, dass es beim Weiterführen des Unternehmens viel eher darauf ankomme, es ganz anders zu machen. Es gleich zu machen, sei nicht interessant. Können Sie damit etwas anfangen?
Nora Fehlbaum: Ich denke auch, dass es nicht darum geht, ob ich es anders oder gleich mache. Seit diesem Interview hat sich das Unternehmen, haben sich die Unternehmensziele weiterentwickelt. Heute sind die Aufgaben in der Geschäftsführung ...

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