Aufbruchsstimmung trotz Abstieg

Werner Schnabl

Von Werner Schnabl

Di, 18. Juni 2019

Kenzingen

Kenzinger Sportverein zieht Bilanz / Kommende Saison soll es fußballerisch wieder nach oben gehen.

KENZINGEN (wes). Valmir Osmani wollte in der Hauptversammlung des Kenzinger Sportvereins nichts schönreden. Vor einem Jahr übernahm er den Vorsitz und musste gleichzeitig den Abstieg aus der Bezirksklasse verkraften. Jetzt marschierte der Verein noch eine Klasse tiefer. Und trotzdem herrschte Aufbruchsstimmung.

Es wurden Fehler eingeräumt, in der Führung, in der Trainerfrage und auch auf dem Spielfeld. Es sei sportlich ein Abstieg, aber kein Untergang, stellte Osmani fest. Er wollte auch nicht von einer Zäsur sprechen, denn bis auf eine Ausnahme bleibe die Mannschaft zusammen. Sein erklärtes Ziel sei der sofortige Wiederaufstieg. Die effiziente Nachwuchsarbeit lasse Hoffnungen zu. Geduld und Vertrauen forderte der Vorsitzende von den Fans, Leidenschaft von den Spielern.

15 Trainer und Betreuer stehen für die knapp 160 Nachwuchstalente zur Verfügung. Von der G- bis D-Jugend bildet der SV selbst aus. Die älteren Jahrgänge nahmen als Spielgemeinschaften, vorwiegend mit den Bleichtalgemeinden, an der Punktrunde teil, wie Thilo Baholzer ausführte. Staffelsieger wurde unerwartet die D2-Jugend, ebenso die E1.

Die Kasse legte Michael Frank offen. 41 000 Euro sind an Kosten für den Spielbetrieb entstanden. Trotzdem konnten Rücklagen für Reparaturarbeiten am Kunstrasen angelegt werden. Dies war möglich, weil gleich mehrere Veranstaltungen einen ansehnlichen Gewinn einbrachten.

Wahlen: Thomas Bilharz bleibt kommissarisch als stellvertretender Vorsitzender noch ein Jahr im Amt. Michael Frank löst Philipp Zeiser als Kassenwart ab. Dieser übernimmt den Schriftführerposten. Vorsitzender des Jugendausschusses ist Thilo Baholzer, der von Johannes Koch und Anja Herrwerth unterstützt wird. Kassenprüfer: Joachim Bilharz und Thomas Ette.

Ehrungen: 20 Jahre: Lothar Schnell, Pascal Genditzi und Michael Frank: 40 Jahre: Michael Maier, Frieder Weinzierl und Bernhard Frank. Eine Sonderehrung gab es für Matthias Speidel.