Großbritannien

Angeblicher Autor des Trump-Dossiers ist offenbar ein Ex-Secret-Service-Mann

Peter Nonnenmacher

Von Peter Nonnenmacher

Fr, 13. Januar 2017

Ausland

Seine drei Katzen hat er „für ein paar Tage“ den Nachbarn übergeben. Christopher Steele hatte es eilig, als er diese Woche mit Frau und vier Kindern aus seiner Villa in der Ortschaft Farnham, eine Stunde westlich von London, verschwand. Sobald der 52-jährige britische Ex-Geheimdienstler begriff, dass sein Inkognito gelüftet war und sein Name überall in den Medien erscheinen würde, versuchte er unterzutauchen. Nicht nur wegen des fatalen Medieninteresses – auch aus Angst vor „russischem Besuch“.

Denn Steele ist offenbar der Autor des Geheim-Dossiers über den künftigen US-Präsidenten Donald Trump, das in den vergangenen Tagen hohe Wellen geschlagen hat. Der Brite soll amerikanischen Auftraggebern und dem FBI – bislang unverifizierte – Informationen geliefert haben, denen zufolge Moskau "kompromittierendes Material" aller Art über Trump besitzt. Die Informationen soll Steele über Jahre hinweg gesammelt haben.

Der kurzfristig Abgetauchte führt seit 2009 im Londoner Nobelviertel Belgravia zusammen mit seinem 58-jährigen Geschäftspartner ...

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