Freiburg

Bei Vernichtung der syrischen Chemiewaffen werden Fragen auftauchen

Sebastian Kaiser

Von Sebastian Kaiser

Sa, 12. April 2014

Ausland

BZ-INTERVIEW mit dem US-Chemiewaffenexperten Paul Walker über die Vernichtung der syrischen Chemiewaffenbestände.

FREIBURG. Der US-amerikanische Chemiewaffenexperte Paul Walker macht sich seit Jahren für die Vernichtung von C-Waffen stark. Sebastian Kaiser sprach mit ihm über den weltweiten Stand der Abrüstung und die Zerstörung der syrischen Chemiewaffenbestände. Walker ist als Teilnehmer des dritten internationalen Umweltkonvents der European Environment Foundation in Freiburg.

BZ: Herr Walker, wie weit sind wir von einer chemiewaffenfreien Welt entfernt?

BZ: Inzwischen sind mehr als 125 Staaten der Chemiewaffenkonvention beigetreten, die Herstellung, Besitz, Weitergabe und Einsatz chemischer Waffen verbietet. Syrien war im Herbst vergangenen Jahres der bislang letzte Unterzeichner. Das ist ein historischer Schritt vorwärts. Derzeit sind es noch sechs Nationen, die fehlen: Angola, Südsudan, Ägypten, Israel, Myanmar und Nordkorea. 80 Prozent der bekannten Chemiewaffenbestände sind zerstört worden.

BZ: Sie haben gerade Syrien ...

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