Der richtige Preisträger, der falsche Zeitpunkt

Hannes Gamillscheg

Von Hannes Gamillscheg

Di, 11. Dezember 2012

Ausland

Bei der Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU werden in Oslo vor allem die großen historischen Momente der Aussöhnung und Freundschaft beschworen.

Es sind zwei verschiedene Welten: die eine drinnen im festlich geschmückten Rathaus von Oslo, wo sich am Montag die Spitzen der EU-Hierarchie im Beisein von 20 europäischen Regierungschefs als Friedensnobelpreisträger huldigen ließen; die andere draußen in der frostigen Hauptstadt des Außenseiterlandes Norwegen. Dessen Bevölkerung hat zweimal in Referenden Nein zum EU-Beitritt gesagt, und die Stimmung ist dort inzwischen so negativ, dass selbst die Europabewegung die Mitgliedschaftsdebatte für tot erklärt: Nur 18 Prozent sagten zuletzt in einer Umfrage, dass sie gern EU-Bürger wären – und das nach der Bekanntgabe der Entscheidung ...

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