Übersicht

Die Homo-Ehe ist in Europa auf dem Vormarsch

Peter Nonnenmacher, Martin Dahms, Hannes Gamillscheg, Franz Schmider, Norbert Mappes-Niediek, Jens Schmitz, dpa

Von Peter Nonnenmacher, Martin Dahms, Hannes Gamillscheg, Franz Schmider, Norbert Mappes-Niediek, Jens Schmitz & dpa

Mi, 13. Februar 2013 um 00:07 Uhr

Ausland

Nach monatelangem Streit hat Frankreich die Homo-Ehe erlaubt – und steht damit in Westeuropa nicht alleine da. In Osteuropa sieht die Lage indes düster aus. Eine Übersicht.

Deutschland
Hierzulande wurde die Homo-Ehe bislang zwar viel diskutiert, aber nie eingeführt. Seit 2001 gibt es für homosexuelle Paare die Möglichkeit einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Diese sichert ihnen ähnliche Rechte wie Heterosexuellen zu, zum Beispiel die Option auf einen gemeinsamen Namen oder bestimmte Versorgungsregelungen bei Trennung oder Tod. Im Steuerrecht ist allerdings bisher keine komplette Gleichstellung erreicht. Auch eine Adoption ist nur im Ausnahmefall möglich: So kann der eine Partner leibliche Kinder des anderen adoptieren. In anderen Fällen besteht diese Option bislang nicht.

Großbritannien
Als historischen "Schritt nach vorn für unser Land" feierte Londons Premierminister David Cameron vergangene Woche den Beschluss des Unterhauses, die gleichgeschlechtliche Ehe in Großbritannien einzuführen. Ein Großteil seiner Abgeordneten sind aber nicht gewillt, diesen Schritt mitzugehen. Sie hoffen, dass das Oberhaus die Reform noch zu Fall bringen wird. Für die ...

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