Foggia oder wo die Mafia Flüchtlinge versklavte

Julius Müller-Meiningen

Von Julius Müller-Meiningen

Do, 09. März 2017

Ausland

Seit der Staat gegen die kriminellen Clans in der süditalienischen Stadt vorgeht, wird das Ausmaß ihrer Gewaltherrschaft sichtbar.

Diese Mafia hat nicht einmal einen echten Namen. Man kennt die Cosa Nostra aus Sizilien, die Camorra aus Kampanien mit Schwerpunkt in Neapel, die ’Ndrangheta, die in Kalabrien ihr Unwesen treibt, oder die Sacra Corona Unita in Apulien, dem Absatz des italienischen Stiefels. Die Clans in der Umgebung von Foggia im Norden Apuliens werden von den Ermittlern als "Foggiani" umschrieben, manche nennen sie auch "Società Foggiana", also Gesellschaft von Foggia.

Lange konnten die Banden am Gargano, dem Sporn des italienischen Stiefels, weitgehend unbehelligt agieren. Diese mörderische Ruhe wird dieser Tage auf eine harte Probe gestellt. Der italienische Staat stellt sich den Clans ...

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