Juncker mahnt zur Einheit

Daniela Weingärtner

Von Daniela Weingärtner

Do, 13. September 2018

Ausland

Von der Wirtschaft zeichnet der Kommissionschef ein rosiges Bild.

Zum vierten und letzten Mal hat Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Mittwoch seine Rede zur Lage der EU gehalten. Dabei sprang er vom ganz Großen (Außenpolitik und Wirtschaft) zum ganz Kleinen, der Abschaffung der Zeitumstellung. Er werde es nicht hinnehmen, dass die EU-Kommission allein zum Sündenbock für sämtliche Fehlentwicklungen in Europa gemacht werde, erklärte er trotzig, um dann flügellahm einzufügen: "Obwohl es genau so kommen wird."

Nur einmal hielt der Saal während der einstündigen Rede den Atem an. Das war, als sich Juncker für zögernden Applaus bedankte und sagte: "Das gibt mir die Möglichkeit zu trinken." Die Kameras blendeten ausgerechnet in diesem Moment das hämisch grinsende Gesicht von Nigel Farage ein, dessen Ukip ...

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