Afghanistan

Kritik an der Bundeswehr wächst

dpa

Von dpa

So, 06. September 2009 um 14:25 Uhr

Ausland

Zwei Tage nach dem von der Bundeswehr veranlassten Luftangriff in Afghanistan ist die Zahl der Toten weiterhin unklar. Während Verteidigungsminister Jung zivile Opfer noch dementiert, wächst die Kritik an dem Angriff weiter.

Nach einem Bericht der "Washington Post" sind deutlich mehr Menschen gestorben, als das Bundesverteidigungsministerium bisher angibt. Nach ersten Ergebnissen eines NATO-Untersuchungsteams seien bei dem Bombardement zweier von den Taliban gekaperter Tanklastzüge etwa 125 Menschen getötet worden, davon mindestens zwei Dutzend Zivilisten, berichtet die Zeitung am Sonntag.

Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) blieb bisher bei seiner Version, es seien mehr als 50 Menschen gestorben, darunter keine Zivilisten. Ministeriumssprecher Thomas Raabe wies die Darstellung von bis zu 125 Toten entschieden zurück. "Die Zahlen sind absolut nicht nachvollziehbar", sagte er. "Wir haben weiterhin keine Erkenntnisse über getötete Zivilisten."

Jung: "Wir haben weiterhin keine ...

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