Vatikan

Kurie ärgert sich über Papst Franziskus' Aversion gegen Prunk

Julius Müller-Meiningen

Von Julius Müller-Meiningen

Do, 28. März 2013

Ausland

Die mönchische Art von Papst Franziskus kommt bei vielen Gläubigen gut an / In der Kurie aber gefällt sie nicht allen.

ROM. Nicht wenige Mitarbeiter der Kurie reiben sich an den mönchischen Manieren von Papst Franziskus. Der trägt, anders als Vorgänger Benedikt XVI., den Reichtum der Kirche ungern zur Schau. Kritiker werfen ihm vor, ein gefallsüchtiger Papst zu sein.

Benedikt XVI. hatte es mit den Insignien der Macht so weit getrieben, dass sich sogar Modemagazine mit den päpstlichen Gewändern beschäftigten. In Erinnerung ist etwa der Camauro, die rote, mit weißem Hermelinfell besetzte Samthaube, die 60 Jahre zuvor Johannes XXIII. getragen hatte, danach aber kein anderer Papst. Um überflüssige Interpretationen zu vermeiden, so erklärte Joseph Ratzinger später, ließ er die betagte Kappe wieder im päpstlichen Kleiderschrank hängen. Die traditionellen roten Schuhe der Päpste trug Benedikt hingegen bis zu seinem Rücktritt. Bei den Hochfesten der Kirche fehlte es nie an Seide, Gold und sonstigem Prunk auf Mitren und Messgewändern des ehemaligen Papstes.

Dieser ganz bewusst zur Schau ...

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