Mazedonien-Streit spaltet Griechen

Gerd Höhler

Von Gerd Höhler

Mi, 23. Januar 2019

Ausland

Regierungschef Tsipras hat gute Chancen, das Abkommen über die Umbenennung des Nachbarlandes im Parlament durchzubringen.

ATHEN. Das griechische Parlament stimmt am Donnerstag über das umstrittene Abkommen zur Umbenennung Mazedoniens in "Republik Nordmazedonien" ab. Ein entsprechendes Abkommen soll von den Abgeordneten zuvor am Mittwoch und Donnerstag diskutiert werden. Am Sonntag hatten Zehntausende Menschen vor dem Parlament in Athen gegen die im Juni zwischen den beiden Nachbarländern getroffene Vereinbarung demonstriert.

Für Mikis Theodorakis ist es "ein Verbrechen an Griechenland", was da seit Montagnachmittag im außen- und verteidigungspolitischen Ausschuss des Athener Parlaments beraten wird: das Abkommen über den künftigen Staatsnamen Mazedoniens, das sich in Zukunft Republik Nord-Mazedonien nennen soll. Griechenlands berühmtester lebender Komponist appellierte jetzt in einem offenen Brief an die 300 Abgeordneten, mit Nein zu stimmen, wenn der Vertrag voraussichtlich am Donnerstag zur Ratifizierung ins Plenum kommt. Der 93-jährige Theodorakis fürchtet "irreparablen Schaden" für sein Land.

So denken viele Griechen. In einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage des ...

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