Russlands

"Soldatenmütter" prangern Putins Ukraine-Politik an

Elke Windisch

Von Elke Windisch

Mi, 10. September 2014 um 08:54 Uhr

Ausland

In Russland werden Kritiker der Ukraine-Politik von Präsident Wladimir Putin massiv unter Druck gesetzt. Das bekommen auch die "Soldatenmütter" zu spüren.

Wenn Ella Poljakowa über den "Vorfall" spricht, schwingt neben Empörung Verzweiflung in ihrer Stimme. Als Ratsuchende getarnt, hatte sich ein Kamerateam des staatsnahen russischen TV-Senders NTW am Freitag Zutritt zum Büro der "St. Petersburger Soldatenmütter" verschafft. "Die Kamera", sagt Poljakowa, die Vorsitzende der Organisation, "war bereits eingeschaltet und die Journalisten sind ausgesprochen grob mit uns umgegangen. Sie haben uns Wehrzersetzung vorgeworfen, weil wir Mahnwachen veranstalten und Unterschriften gegen den Krieg in der Ukraine sammeln. Sie haben Einblick in unsere Buchhaltung verlangt, weil sie Beweise wollten, dass wir ...

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