Syrien

Theodor Hanf zur Vermittlungsmission von Kofi Annan

Annemarie Rösch

Von Annemarie Rösch

Do, 15. März 2012

Ausland

BZ-INTERVIEW mit Theodor Hanf über den Syrien-Konflikt.

FREIBURG. Nach der Protesthochburg Homs greift die syrische Armee nun auch Rebellen in der Provinz Idlib massiv an. Derweil versucht der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan, zwischen Rebellen und Diktator Baschar al-Assad zu vermitteln. Annemarie Rösch sprach darüber mit Professor Theodor Hanf, dem früheren Leiter des Arnold-Bergstraesser-Instituts in Freiburg. Er unterrichtet heute Politologie an der Amerikanischen Universität in Beirut.

BZ: Herr Hanf, wie beurteilen Sie die Vermittlungsmission von Kofi Annan?

Hanf: Es lohnt sich auf jeden Fall, einen Versuch zu unternehmen, zwischen Rebellen und der Führung zu vermitteln. Allerdings habe ich Zweifel daran, ob die Situation heute schon reif dafür ist. Beide Seiten glauben noch, dass sie gewinnen können und beide Seiten lehnen es deshalb noch ab, zu verhandeln.

BZ: Wann wäre denn die Zeit reif für Gespräche?

Hanf: Das ist bis heute das große Rätsel in der Konfliktforschung. Meistens tritt eine solche Situation ein, wenn beide ...

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