Die Lust am schönen Schrecken

Stefan Tolksdorf

Von Stefan Tolksdorf

Do, 02. Juni 2016

Ausstellungen

"Sublim. Das Schaudern der Welt": Das Centre Pompidou-Metz inszeniert das Erhabene im Zeitalter des Anthropozän .

Ehrfurcht soll es hervorrufen, das "Sublime" – die Erfahrung der Unermesslichkeit und der Überwältigung in Natur und Kunst. Eine quasi transzendente Reaktion. Beschreibt der Begriff des "Erhabenen" doch jenen ambivalenten, paradoxalen Zustand zwischen Lust und Schrecken, der seit dem 19. Jahrhundert die Kunstbetrachtung prägt. Natürlich denken wir zuvorderst an Caspar David Friedrichs "Mönch am Meer", doch von der deutschen Romantik führt kaum eine Spur ins Metzer Centre Pompidou. Vielmehr fühlt man sich in dieser so intellektuellen wie bildmächtigen Schau an die ...

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