Schon die Römer kannten Bohnerz

Jutta Schütz

Von Jutta Schütz

Do, 13. Oktober 2016

Bad Bellingen

Hügel und Gruben im Hertinger Wald sind Zeugnisse von Eisenerzabbau in alter Zeit / Führung am kommenden Sonntag.

BAD BELLINGEN-HERTINGEN. Wer durch den Hertinger Wald wandert, dem fallen kleine Hügel und Gruben auf, die das Gelände durchziehen. Dabei handelt es sich um sichtbare Reste von Erzabbau. Diese Zeugnisse des Erztagebaus gelten als ein großes Industriedenkmal. Denn bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde im Hertinger Wald Bohnerz (Eisenstein) abgebaut. Hertingen war – wie Kandern, Liel, Schliengen, Mauchen und Tannenkirch – ein Orten im Markgräflerland, in dem es große Bohnerzvorkommen gab.

Die Knollen von Bohnerz, das einen Eisengehalt von rund 75 Prozent hat, haben im Urzustand ein bohnenförmiges Aussehen. Daher der Name. Und die Erzvorkommen in Hertingen waren schon den alten Römern bekannt. Entlang der Römerstraße, die von Basel über Hertingen in Richtung Heitersheim verlief, fanden sich Schlackereste aus römischer Zeit. ...

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