Archäologie

Antike Mauern locken Wissenschaftler an – und später auch Touristen?

Alexander Huber

Von Alexander Huber

Di, 17. Juli 2012 um 16:46 Uhr

Bad Krozingen

Vieles liegt noch unter der Erde, doch klar ist: Die archäologischen Funde in Bad Krozingen, vor allem die Reste einer römischen Villa, haben Potenzial – für die Forschung, aber womöglich auch für den Tourismus.

Wird der Kurort Bad Krozingen zum Breisgauer Mini-Pompeji? Das nun gerade nicht, doch die jüngsten archäologischen Funde – vor allem die aus römischer Zeit – am Rande des Neubaugebiets Kurgarten lassen die Fachwelt aufhorchen und die Stadtverantwortlichen von neuen touristischen Highlights träumen. Im Hauptausschuss des Bad Krozinger Gemeinderates wurden am Montag die aktuellen Erkenntnisse zu den Funden präsentiert.

"Derartige römische Anwesen wurden in der hiesigen Region nicht selten gefunden, aber bisher kaum richtig untersucht." Alexander Heising Im Jahr 260 nach Christus, so lernt man es bis heute im Geschichtsunterricht, haben die Römer endgültig ihre Gebiete diesseits des Rheins aufgegeben. Diese klare Datumsgrenze, der sogenannte Limesfall, wird indes in der Altertumswissenschaft schon länger kontrovers diskutiert. Ausgerechnet eine Ausgrabung in Bad ...

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