5000 SMS und ein Müllsack

Hilde Butz

Von Hilde Butz

Di, 16. Juni 2015

Bad Säckingen

Vor dem Amtsgericht Bad Säckingen muss sich ein Polizist wegen des mutmaßlichen Verrats von Dienstgeheimnissen verantworten.

BAD SÄCKINGEN. Vor dem Amtsgericht Bad Säckingen muss sich ein Polizeibeamter verantworten, weil er Dienstgeheimnisse verraten haben soll. Ihm wird vorgeworfen, er habe der Betreiberin des ehemaligen Tantra-Studios in Bad Säckingen polizeiinterne Informationen weitergegeben, im Wissen, dass gegen die Frau polizeilich ermittelt. Damit habe er in Kauf genommen, dass eventuelle Beweismittel beseitigt werden konnten.

Da der Vorfall an die Öffentlichkeit geriet, so Staatsanwalt Jürgen Schäfer, sei das Vertrauen in die Integrität der Polizei massiv erschüttert worden. Konkret geht es um einen Müll, der von der Zeugin M. aus der Mülltonne des Tantra-Studios entnommen wurde. Mit dem Inhalt wollte die Ehefrau eines Tantra-Kunden beweisen, dass in dem Studio nicht nur nach der Tantra-Lehre massiert wurde. Unter anderem seien dort den Kunden verschreibungspflichtige Medikamente und Drogen verabreicht ...

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