Tote erinnern ans Sterben

Andrea Drescher

Von Andrea Drescher

Sa, 19. November 2011

Badenweiler

Uralte Fresken in der Pauluskirche erinnern an die Vergänglichkeit – nicht nur am Totensonntag.

BADENWEILER. Tote, die tanzen? Ein makabrer Anblick. Und doch gibt es gerade im kirchlichen Umfeld einige Totentanz-Darstellungen. Auch in der evangelischen Kirche in Badenweiler befindet sich ein Totentanz; er gilt als einer der ältesten Deutschlands, wenn auch als untypischer. Tatsächlich hatten die Fresken, die Ende des 14. Jahrhunderts entstanden sind, einst die Funktion einer "Art Bilderpredigt", wie Alt-Bürgermeister Rudolf Bauert erzählt. Aus Anlass des Totensonntags, an dem die evangelischen Christen morgen an ihre Verstorbenen erinnern, hat er der BZ ein paar Details darüber erzählt.

Kaum nähert man sich den sechs Gipstafeln, schon wird die Szene dank des Bewegungsmelders ins Licht getaucht. Drei Gerippe auf der linken Seite und drei Männer auf der rechten laufen aufeinander zu. Über ihnen sind nicht mehr ganz erhaltene Schriftbänder zu lesen. Sie sagen, um was es hier geht: um die Begegnung von Leben und Tod als Mahnung an die Lebenden. Rudolf Bauert fasst zusammen, was dort ...

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