Basel

Bahninfrastruktur: Schweiz will Herzstück hintanstellen

Michael Baas

Von Michael Baas

Sa, 30. September 2017 um 13:40 Uhr

Basel

Zwar wollen die Eidgenossen bis 2035 für grenzüberschreitende Bahnprojekte zahlen, aber nicht für das Herzstück, für das zentrale Scharnier der trinationalen S-Bahn.

Dieses Signal lässt für die Region Basel allenfalls das Bild von einem lachenden und einem weinenden Auge zu. In der am Freitag veröffentlichten Vorlage der Schweizer Regierung zum Ausbau der Bahninfrastruktur bis 2035 erklärt sich die zwar bereit, grenzüberschreitende Projekte mitzufinanzieren und erkennt das Herzstück als "zweckmäßig" an. Das zentrale Scharnier der trinationalen S-Bahn aber ist nicht auf der Liste der bis 2035 mit Bundesmitteln geplanten Vorhaben. Die Basler Regierungen haben ihre Bundesregierung daher aufgefordert nachzubessern, teilen sie in einer ersten Reaktion mit.

Der Topf ist größer als manche befürchtet hatten. 11,5 Milliarden Franken soll die Schweiz nach den Vorstellungen der Bundesregierung in Bern bis 2035 in den Ausbau der Bahninfrastruktur investieren. Insgesamt 40 Module und rund 200 einzelne Vorhaben stehen auf der Liste, um "überlastete Strecken ...

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