Basel

BZ-Interview zur Wirtschaft der beiden Basler Kantone

Michael Baas

Von Michael Baas

Do, 05. Januar 2017

Basel

BZ-INTERVIEW mit Elisabeth Schneider-Schneiter, der designierten Präsidentin der Handelskammer beider Basel, zum Wirtschaftsstandort Basel und seinem Umland.

BASEL. Die Handelskammer beider Basel (HKBB), das Sprachrohr der Wirtschaft der beiden Basler Kantone, bekommt eine neue Präsidentin. Nach 16 Jahren an der Spitze der Kammer reicht Thomas Staehelin den Stab im Juni weiter an die Baselbieter Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter. Michael Baas hat die CVP-Politikerin am Rande des Neujahrsempfangs der Kammer in Basel am Dienstagabend zu Perspektiven und Projekten befragt.

BZ: Frau Schneider-Schneiter, das Publikum des Neujahrempfangs legt nahe, dass die Handelskammer und das Wirtschaftsleben auch in der Nordwestschweiz noch männliche Domänen sind. Haben Sie schon Angst vor der eigenen Courage bekommen, hier als Präsidentin zu agieren?

Schneider-Schneiter: Nein. Für mich spielt das Geschlecht keine Rolle. Ich arbeite seit vielen Jahren mit der Handelskammer und der regionalen Wirtschaft zusammen und erlebe da keine Vorbehalte gegen Frauen in Führungspositionen.

BZ: Das neue Amt treten Sie im Juni an; Sie sind auch Nationalrätin, also Bundespolitikerin im Kanton Baselland und Präsidentin der Vereinigung für eine starke Region Basel. Können Sie diese Funktionen alle unter einem Hut bringen?

Schneider-Schneiter: Das fragt man insbesondere Frauen (lacht). Aber Spaß beiseite. Sicher muss ich mein Portfolio arrondieren, werde einzelne Engagements überdenken und manche auch abgeben müssen, sonst ist das Pensum als Nationalrätin und Handelskammerpräsidentin nicht vernünftig zu schaffen. Auf der anderen Seite entstehen natürlich auch Synergien. Dieses Mandat ist mit meiner politischen Arbeit gut zu vereinbaren.
BZ: Nun liegen Politik und Wirtschaft nicht immer auf einer Linie. Während die Politik zu regulieren hat, reibt sich die Wirtschaft oft an diesen politischen Regulierungen. ...

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