Kunst nach dem Anthropozän

Veronika Zettler

Von Veronika Zettler

So, 09. September 2018

Kunst

Der Sonntag Das Haus der elektronischen Künste in Basel spürt künstlerischen Öko-Visionen nach.

Können Kunst und digitale Medien für Umweltbelange sensibilisieren? Sie können, wenn sie biologische Prozesse erlebbar machen wie jetzt im Haus der elektronischen Künste.

Auch wenn der Begriff umstritten ist, als Ausgangsbasis für Überlegungen verschiedener Art taugt er: "Anthropozän", das Zeitalter, in dem der Mensch massiv auf die Erde einwirkt, durch seine technischen und industriellen Aktivitäten selbst Naturgewalt wird. In der Kunst haben Anthropozän-Konzepte Fragen nach ökologischen Strategien längst den Rang abgelaufen. Wofür der inflationäre Gebrauch grüner Themen und ihres Vokabulars mitverantwortlich sein dürfte. Was einem in Supermarkt und Unternehmenskommunikation begegnet, gilt in der Kunst schnell als beliebig, unsexy und neoliberal.

Es geht aber auch anders. Das Haus der elektronischen Künste in Basel (HEK) stellt in seiner neuen ...

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