Fluss

Mann soll in Basel im Rhein ertrunken sein

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 27. Juni 2019 um 10:34 Uhr

Basel

Trotz des sofortigen Einschreitens eines 63-jährigen Passanten ist am Mittwochabend ein Mann offenbar im Rhein ertrunken. Bisher wurde er nicht gefunden.

Berufsfeuerwehr, Kantonspolizei und Grenzwache konnten den Vermissten in einer fünfzigminütigen Rettungsaktion nicht orten. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt teilte am Abend mit, dass die Suche erfolglos beendet worden sei.

Lebensrettungsgesellschaft rät zur Zeit vom Rheinschwimmen ab

Laut einer Meldung war ein Mann bei der Dreirosenbrücke in den Rhein gegangen und sogleich unter Wasser geraten. Ein 63-jähriger Passant war ihm nachgesprungen, konnte aber nichts mehr ausrichten.

Weil der Fluss sehr große Wassermengen führt und wegen der starken Strömung rät die Kantonspolizei auch geübten Schwimmerinnen und Schwimmern vorsichtig zu sein und seine Fähigkeiten nicht zu überschätzen. Die Sektion Basel der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft empfiehlt derzeit sogar, ganz auf das Rheinschwimmen zu verzichten. Gefährlich sei vor allem das Kleinbasler Rheinufer. Dort wurde ein neuer Strand mit großen Steinen angelegt. Wegen des hohen Wasserstandes sind diese nicht zu sehen.