Bilanz

Die Endress + Hauser-Gruppe ist zurück auf dem Rekordkurs

Michael Baas

Von Michael Baas

Di, 14. Mai 2019 um 20:00 Uhr

Baselland

Die Endress+Hauser-Gruppe hat zurückgefunden auf den Rekordkurs. 2018 konnte der Messtechnik- und Automatisierungsspezialist bei allen wichtigen Eckdaten zulegen.

2018 hat der Messtechnik- und Automatisierungsspezialist bei allen wichtigen Eckdaten – Auftragseingang, Nettoumsatz, Gewinn und Beschäftigung – zugelegt, wie das in Reinach ansässige Unternehmen am Dienstag berichtete. Der Umsatz wuchs um zehn Prozent auf 2,5 Milliarden Euro; als Gewinn nach Steuern weist die Gruppe, die sich nach wie vor als Familienunternehmen begreift, wie Klaus Endress deutlich machte, gut 230 Millionen Euro aus. Diese Entwicklung kommt mit Investitionen und Beschäftigungsaufbau auch in der Region an. Im Ballungsraum Basel beschäftigte E+H Ende vergangenen Jahres 4857 Menschen, 203 mehr als 2017. Davon entfallen 2458 (plus 66) auf die südbadischen Standorte Freiburg, Weil und Maulburg, den mit 1769 Mitarbeitenden größten E+H-Standort. In Reinach, wo die Zentrale und die Durchflussmesstechnik angesiedelt sind, hat E+H 1794 (plus 66) Beschäftigte, im Elsass in Hüningen und Cernay zusammen 605 (plus 71). Auch investiert wird kräftig: Das Reinacher Werk wird für 60 Millionen Euro erweitert, die in Cernay und Maulburg werden ebenfalls ausgebaut, Letzteres für 46 Millionen Euro. 2018 investierte E+H insgesamt 160 Millionen Euro, 2019 sind 260 Millionen geplant. Davon fließt die Hälfte ins Dreiländereck.