Betreuung ist ein Stiefkind

Di, 20. März 2001

Offenburg

BZ-INTERVIEW mit Hans-Martin Rotert über die psychischen Belastungen des Rettungseinsatzes.

SCHUTTERWALD. Bei der Suche nach dem dreijährigen Jungen, der am Freitagabend bei einem tragischen Unfall im Hamersbach ertrunken ist, waren über 400 Helfer im Einsatz. So erschütternd das Unglück für die Angehörigen ist - auch den Einsatzkräften kann ein Fall wie dieser sehr nahe gehen. Ralf Burgmaier hat Hans-Martin Rotert, den Einsatzleiter der DLRG-Schutterwald, gefragt, wie er und seine Mitarbeiter auf die Belastungen solcher Einsätze vorbereitet sind.

BZ : Herr Rotert, Sie waren ab Freitag Abend an der Suche nach dem vermissten Jungen beteiligt. Was war Ihre Aufgabe?
Hans-Martin Rotert : Wir haben mit unserem Boot in Gengenbach beim Wehr die Kinzig überwacht. Zwei Mann waren angeleint im Boot und hätten den Körper bergen können, wenn er vorüber getrieben wäre.

BZ : Der Junge wurde dann am Samstag bei Biberach am Ufer der Kinzig ...

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