Ein Mammut-Projekt

Daniel Gräber

Von Daniel Gräber

Sa, 22. November 2008

Bildung & Wissen

Das Erbgut des Ur-Elefanten ist jetzt        entschlüsselt. Ist die Wiederauferstehung möglich?.

Das Labor ist so groß wie eine Küche. Und die Geräte, die dazu dienen, die Geheimnisse der Schöpfung zu entzaubern, gleichen Spülmaschinen. Die weißen Kästen mit ein paar Knöpfen und Lämpchen brummen gleichmäßig. Hinter ihrem unscheinbaren Äußeren verbirgt sich der neuste Stand der Gentechnik. Es sind Sequenzierautomaten, die nach den Puzzlestücken der DNA suchen, den Erbinformationen, die in jeder Zelle eines Lebewesens stecken.

Mit solchen Geräten, wie sie im dritten Stock des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig stehen, ist US-amerikanischen gemeinsam mit russischen Forschern ein wissenschaftlicher Durchbruch gelungen. Sie haben das Erbgut zweier im sibirischen Eis tiefgekühlter Wollhaarmammuts und damit das Genom einer vor fast 4000 Jahren ausgestorbenen Art fast vollständig entschlüsselt.

Im Leipziger Institut ist Michael Hofreiter der Mammutexperte. Vor drei Jahren hat ...

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