Invasion per Autostopp

Gefährliche Mückenarten erreichen den Oberrhein

Katharina Meyer

Von Katharina Meyer

Sa, 24. August 2013

Bildung & Wissen

Stechmücken sind ins Visier der Forschung gerückt. Als blinde Passagiere im Auto oder Laster gelangen immer mehr Arten an den Oberrhein. Im Gepäck haben sie bisweilen gefährliche Viren, die sie auf den Menschen übertragen können.

Urlauber kriechen aus ihren überhitzten Autos und strecken ihre Glieder, Lasterfahrer schlagen sich unauffällig in die Büsche, bevor sie sich weiter gen Norden aufmachen. Im August herrscht Hochbetrieb an dem Rasthof südlich von Freiburg an der A5. Es ist das ideale Jagdrevier für Artur Jöst. Der Biologe von der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) fahndet hier nach Stechmücken, die nach Deutschland einwandern – vor allem nach dem Tigermoskito. Und der reist mit dem Verkehr aus dem Süden an, kommt mit Auto oder Lkw.

Der Moskito, da sind sich die Insektenforscher einig, ist in Deutschland nicht erwünscht. Weder die Mücke selbst noch das, was sie im Gepäck haben könnte: gefährliche Viren, die Erreger der tropischen Krankheiten Chikungunya und Dengue. "Doch das sind nur die Bekanntesten ...

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