Wissenschaftler

Jürgen Hennig: der Meister der Kernspins

Karin Bundschuh

Von Karin Bundschuh

Sa, 02. August 2014 um 00:08 Uhr

Bildung & Wissen

Jürgen Hennig hilft der Medizin, über Magnetfelder ins Körperinnere zu blicken. Was der Professor selbst am allerbesten kann, ist unumstritten: Ideen entwickeln.

Einfallsreiche und kluge Wissenschaftler sind die Grundlage für den Erfolg einer Universität und einer Region. Wir stellen Ihnen in dieser Serie Menschen vor, die den Forschungsstandort Südbaden starkmachen: Helle Köpfe, die in der globalen Wissenschaftswelt eine Rolle spielen, die Herausragendes leisten oder faszinierende Fragen lösen. Heute: der Forscher Jürgen Hennig.
In Deutschland feiert man bei Gans und Gebäck den ersten Weihnachtstag 1985. Im chinesischen Guangzhou halten fünf Männer den Atem an. Dann taucht vor ihren Augen das Bild eines Kopfes auf. Es ist der des Nachtwächters. Seinen Schädel zeigt die erste Aufnahme, die mit einem Magnetresonanztomographen, kurz MRT, in der Volksrepublik China gemacht worden ist. Für einen der Männer, die auf das Bild starren, wird dieser Augenblick lebenslang zu einem der wichtigsten und bewegendsten Momente seines Forscherdaseins gehören. Jürgen Hennig ist der wissenschaftliche Kopf des kleinen Teams, das die Firma Bruker zur Mission "MRT" nach China entsandt hat.

In dem Land hätten damals "sehr rustikale Zustände" geherrscht, erinnert sich der Wissenschaftler. Es ist die Zeit, in der Deng Xiaoping das Steuer der Volksrepublik Richtung sozialistische Marktwirtschaft umwirft. Dass es fünf Männern, Jürgen Hennig, dem Ingenieur Rene Tschaggelar, dem jungen Postdoc Xue Min und zwei Hongkong-Chinesen hier fern der ...

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