Binzen hatte einst sogar ein Wasserschloss

Hubert Bernnat

Von Hubert Bernnat

Fr, 11. August 2017

Binzen

BZ-SERIE 1250 JAHRE BINZEN (TEIL 2): Im Jahr 1641 brannte das Schloss vollständig nieder – noch brauchbare Steine sind in manch altem Haus in Binzen verbaut.

BINZEN. Binzen feiert in diesem Jahr die erste urkundliche Erwähnung von vor 1250 Jahren. Für die BZ ist das Anlass, in einer Serie auf die bewegte Geschichte des Ortes zurückzublicken.

767 wurde Binzen erstmalig in einer Kaufurkunde des Klosters St. Denis bei Paris erwähnt. Doch dazwischen liegen 400 Kilometer Luftlinie. In der damaligen Zeit war das eine Entfernung, für deren Überbrückung man mehrere Tagesreisen benötigte. So ist es nicht verwunderlich, dass das Dorf bald in andere Hände überging. Zumal durch die Teilung des fränkischen Reiches nach dem Tod von Karl St. Denis und Binzen unterschiedlichen Reichen angehörten. War zuerst das Kloster St. Gallen beherrschend, so ging der Besitz von Binzen im 12. Jahrhundert vor allem an den Bischof von Basel über. Neben dem Bischof konnte sich aber auch weltlicher Adel etablieren, ein Zweig der Familie der Grünenbergs und später der Baldeggs lebte ...

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