24 Künstler wagen sich an "Runkele"

Erhard Morath

Von Erhard Morath

Mi, 23. Oktober 2019

Bonndorf

Emilia und Madita Schenk überzeugen mit "Versunkenes Schiff mit Unterwasserlandschaft".

BONNDORF (emo). Zum Ende des Herbstfestes des Handels- und Gewerbevereins in Bonndorf stellte Susanne Spachholz als Vorsitzende des Vereins das Ergebnis des Runkele-Schnitzwettbewerbes in der Kundenhalle der Sparkasse den Kindern und Eltern vor. Sie freute sich über 24 wunderschöne, liebevoll und aufwändige Schnitzarbeiten. Die Teilnehmer hatten sich mit dem Thema "Unterwasserwelt" zu befassen und überzeugten mit einer Ideenvielfalt, die es den Juroren und Organisatoren nicht einfach machten, eine Rangliste aufzustellen. Neben den Aspekten Fleiß und Phantasie wurde darauf geachtet, dass im Mittelpunkt des Kunstwerkes die bearbeitete Runkelrübe stand und erst in zweiter Linie, das Arrangement und die zulässige Verwendung ergänzender Materialien. Angelika Perino und Marina Schendel vom Bildungszentrum engagierten sich in der Jury des Gewerbevereins.

Die Besten
Als Sieger wurden zehn Kinder und Jugendliche mit Sachpreisen ausgezeichnet. 1. Preis: Das "Versunkene Schiff mit Unterwasserlandschaft" schnitzten und dekorierten Emilia und Madita Schenk. Den 2. Preis erhielt Joleen Haaga mit "Flaschenfischen". 3. Elias Podeswa (Fischfamilie), 4. Paulina und Sarina Selz (Krake mit Seestern), 5. Michel und Yannos Leux, 6. Ida Dietsche (Titanic), 7. Marvin Heurung (Stachelfisch), 8. Jakob Dietsche (Krake liegend), 9. Julia Intlekofer (Fisch an der Angel) und 10. Loreen Equik (Haikopf und Fische).

Offenbar hatten die HGV-Bemühungen, dem "Runkele-Schnitzen" neue Begeisterung zu verpassen, Wirkung gezeigt. Die 24 "Schnitzereien" – mehr denn je zuvor – entpuppten sich durchweg als bewundernswerte Unterwasser-Skulpturen, entstanden aus Rohmaterial von Futterrüben, oder – wie sie bei uns oft benannt werden – aus Runkelrüben.