Braune Umtriebe und blaue Aussetzer

Adelheid Wölfl

Von Adelheid Wölfl

Fr, 26. April 2019

Ausland

BZ-Plus In Oberösterreich gibt es viele enge Verbindungen zwischen dem rechtsextremen Milieu und der in Wien mitregierenden FPÖ.

BRAUNAU/WIEN. Der Kanzler Kurz wird deutlicher. Nachdem am vergangenen Wochenende ein "Gedicht" des Braunauer Vize-Bürgermeisters Christian Schilcher bekannt wurde, in dem der FPÖ-Politiker Migranten mit Ratten verglich, musste Vize-Kanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache den blauen Braunauer abziehen. "Der Rücktritt des Vizebürgermeisters von Braunau war die einzig logische Konsequenz zu diesem abscheulichen und rassistischen Gedicht", sagte Sebastian Kurz. Schilcher wird zudem aus der FPÖ austreten müssen. Doch die Affäre zeigt einmal mehr das Grundproblem: In der FPÖ, die die Farbe blau trägt, taucht alle paar Wochen ein Beispiel von gruppenbasierter Menschenfeindlichkeit auf – und das nicht nur in Braunau, der Geburtsstadt Adolf Hitlers.

Der stellvertretende SPÖ-Klubobmann Jörg Leichtfried fordert Kurz auf, die Koalition mit der FPÖ – "diesen Spuk" – zu beenden. "Dieses ‚Gedicht‘ ist widerlich", sagte auch der oberösterreichische Landeshauptmann Thomas ...

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