Eine Schule im Aufwind

Frank Kreutner

Von Frank Kreutner

Do, 14. November 2019

Breisach

BZ-Plus Die Breisacher Julius-Leber-Schule feiert das 50-jährige Bestehen / Sie ist ein wichtiger Bestandteil im Bildungsangebot der Stadt.

BREISACH. Seit 50 Jahren ist die Julius-Leber-Schule ein bedeutender Bestandteil des Bildungsangebots in Breisach. Zur Einweihungsfeier im November 1969 übersandte der damalige Bundeskanzler Willy Brandt Grußworte, in denen er darauf hinwies, dass der Name der Schule Verpflichtung und Programm sein müsse. Die Schüler sollten zur Kritikfähigkeit und zu verantwortungsvollen Demokraten herangebildet werden. Dieser Aufgabe hat man sich an der Julius-Leber-Schule stets verpflichtet gefühlt und sie bestimmt auch die aktuelle und künftige Arbeit.

Einen ersten Vorstoß zum Bau der Schule gab es beim Kreisschulamt bereits im Jahr 1963. Die steigenden Schülerzahlen hatten dazu geführt, dass mehrere Klassen des auf dem Münsterberg gelegenen Theresianum ausgelagert werden mussten und im so genannten "Silbernen Turm" beim Hagenbachtor unterrichtet wurden. Klassengrößen von über 50 Schülerinnen und Schülern gehörten damals zur Normalität.

Schon nach zwei Jahren zu klein
Im September 1967 war es dann soweit. Der erste Spatenstich fand im Mittlerfeld statt. Nachdem sich der Gemeinderat im November 1968 einstimmig auf den Namen Julius-Leber-Schule geeinigt hatte, wurde die Schule am 15. November 1969 im Beisein der Tochter und des Enkels von Julius Leber mit einem Festakt in der ebenfalls neu erbauten Breisgauhalle eingeweiht.
Doch bereits 1971 titelte die Badische Zeitung "Schule platzt aus allen Nähten", eine ...

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