Gelungene Premiere

Festspiele faszinieren mit "Der Glöckner von Notre Dame"

Frank Kreutner

Von Frank Kreutner

So, 12. Juni 2016 um 18:53 Uhr

Breisach

Bewegende Bilder aus finsteren Zeiten präsentieren die Breisacher Festspiele in diesem Jahr mit ihrer Bühnenfassung des Romans "Der Glöckner von Notre Dame" von Victor Hugo. Am Samstag entführten sie ein begeistertes Premierenpublikum in das mittelalterliche Paris.

BREISACH. Doppelmoral, Intoleranz gegen Fremde, Spott gegen Behinderte, religiöser Übereifer – es sind die wirklich finsteren Seiten des Mittelalters, die den Besuchern auf dem Breisacher Festspielgelände präsentiert werden. Aber nicht zufällig beschleicht einem dabei auch immer wieder das Gefühl, dass dies eben nicht nur Themen aus längst vergangenen Zeiten sind.

Eifersucht und Begierde
Regisseur Armin Kuners Bühnenfassung der Romanvorlage ist auch eine Geschichte über die Kraft der Liebe, wobei deren düstere Facetten eindeutig dominieren. Besonders deutlich wird dies an der Figur von Claude Frollo (Frank Ganz), dem Domprobst von Notre Dame. Er verfällt den Reizen der schönen Zigeunerin Esmeralda (Johanna Herdemerten). Er erlebt Eifersucht, sexuelle Begierde, Besessenheit und wird ...

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