Ex-Revierleiter aus Breisach

Was ein Ex-Polizist aus mehr als 40 Dienstjahren berichtet

Agnes Pohrt und Gerold Zink

Von Agnes Pohrt & Gerold Zink

Fr, 11. Januar 2019 um 17:59 Uhr

Breisach

BZ-Plus Nach über 40 Jahren als Polizist ist Winfried Pfeiffer Ende 2018 in den Ruhestand gegangen. Im Interview spricht er über seine Einsätze, seine Zeit im Breisgau und darüber, was sich in all den Jahren geändert hat.

BZ: Was war Ihr spannendster Einsatz?

Pfeiffer: Es gab viele spannende Einsätze, besonders während der ersten Jahre in Brokdorf, an der Startbahn West und in Freiburg beim Schwarzwaldhof und am Dreisameck sowie beim Bau des Konzerthauses. Bedrückende Einsätze, die man nicht vergisst, waren der erste Suizid eines Kindes oder die erste Leiche an einer Bahnstrecke. Solche Vorkommnisse nagen eine Weile an einem, aber damit muss man in diesem Beruf klar kommen.

BZ: Und was Ihr gefährlichster und skurrilster?

Pfeiffer: Gefährlich waren einige Einsätze. Wenn man in ein Haus muss und weiß, dass darin ein Mensch mit einer Machete rumläuft, überlegt man sich das schon. Aber letztendlich ging immer alles gut. Ich musste nie von der Schusswaffe Gebrauch machen oder dies auch nur androhen. Mit Worten kann man schon einiges erreichen.
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