Weidemilch statt Höfesterben

Bernd Kramer

Von Bernd Kramer

Mi, 06. Mai 2009

Wirtschaft

Breisgaumilch will mit einem neuen Produkt das Einkommen der Bauern verbessern.

FREIBURG. Die bauerneigene Genossenschaftsmolkerei Breisgaumilch versucht den fallenden Preisen am Milchmarkt zu trotzen: Am Dienstag stellte der kommende Chef des Unternehmens Karl Laible das neue Produkt Weidemilch vor. Die gentechnikfreie und zertifizierte Milch stammt von hoch gelegenen Bauernhöfen und steht nach Angaben von Laible für die Geschäftsstrategie der Molkerei: mit qualitativ hochwertigen, höherpreisigen Produkten Mehreinnahmen erzielen. Auf diese seien die Landwirte in der Region angewiesen, um zu überleben.

Bis zu 99 Cent kostet die Weidemilch im Regal. Damit ist sie doppelt so teuer wie die Milch in den Lebensmitteldiscountern. Aldi hatte am Montag trotz der Bauernproteste den Milchpreis um sieben Cent auf 48 Cent für einen Liter Frischmilch gesenkt. Ein Schritt, der nach Ansicht des Bunds der Milchviehhalter (BDM)-Vertreters, Franz Schweizer, "ein Todesstoß für viele Bauern " ist. Der Präsident des Deutschen ...

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