Scheibenbuben hatten viel Arbeit

Ulrich Kluge

Von Ulrich Kluge

Mo, 02. März 2009

Buchenbach

Gemeinsam mit "Scheibenvater" Markus Stiegeler hatten sie 750 Scheiben gefertigt und den Holzstoß für das Feuer aufgebaut

BUCHENBACH-WAGENSTEIG "Schibii, Schibo, wem soll die Schiebe go?" Wenn dieser Ruf auf der Höhe über dem Wagensteigtal ertönt, liegt der arbeitsreichste Teil des Scheibenschlagens mit erheblichem Zeitaufwand hinter den Scheibenbuben. So war es auch dieses Jahr am vergangenen Samstag. Ihr Engagement mit dem Ziel, einen traditionellen Brauch wach zu halten, geht gewissermaßen in Feuer und Rauch auf.

Ist es nur der Spaß am Spiel mit dem Feuer oder steckt mehr hinter dem leuchtenden Spektakel? Die Antwort darauf ergab sich aus der Gelegenheit, die Scheibenbuben viele Wochen hindurch bei ihren Vorbereitungen bis zu dem Zeitpunkt zu beobachten, an dem der Holzstoß aufgerichtet war.

Der zeitliche Ursprung des Scheibenschlagens liegt in vorchristlicher Zeit; es markierte den Ausgang der Winterzeit. Geschichte und Tradition ...

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