Tescht bim Kompijuter "Maxi"

Karlheinz Scherfling

Von Karlheinz Scherfling

Sa, 12. September 2009

Buchenbach

ZU BESUCH IM MUSEUM: Klaus Poppens Lieblingstück im Alemanne-Stübli im Hansmeyerhof in Buchenbach.

BUCHENBACH. "Alemannisch ghört nit ins Museum", sagt Klaus Poppen auf der Treppe hinauf ins Alemanne-Stübli, denn wir sind in einem Museum, im alten Hansmeyerhof im Ortsteil Wagensteig. Aber unter dem weit ausladenden Walmdach des alten Schwarzwaldhofes hat das Alemannische ein Refugium gefunden. Dort konnte der ehemalige Präsi der Muettersproch-Gesellschaft ganz viele Belege der alemannischen Sprache zusammentragen.

Kaum sind wir im Stübli über dem ehemaligen Stall angelangt, heißt es auch schon "Obacht! Sunscht hausch der de Grind a. Oder der Epfel." Oder wie man sonst noch im alemannischen Sprachraum zum Kopf sagt, der hier durch niedere Balken gefährdet ist. Erste Lektion in der Vielfalt der Muettersproch. Auf Schautafeln gibt es noch zahlreiche andere Beispiele, wie sich von Landschaft zu Landschaft, von Tal zu Tal oder manchmal sogar von Ort zu Ort Bezeichnungen für ein Ding, einen Sachverhalt ändern. Darüber wurden sogar große ...

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