Commerzbank will Staat loswerden

Rolf Obertreis

Von Rolf Obertreis

Do, 24. Februar 2011

Wirtschaft

Das teilverstaatlichte Institut zahlt zwar für 2010 abermals nichts für die Hilfe des Steuerzahlers – gelobt aber für 2011 Besserung.

FRANKFURT. Die vom Staat gerettete Commerzbank will in diesem Jahr mindestens 1,6 Milliarden Euro an den Bankenrettungsfonds Soffin zurückgeben – und damit an den deutschen Steuerzahler. Vorstandschef Martin Blessing sagte in Frankfurt: "Wir wollen einen signifikanten Betrag bar zurückführen. Signifikant heißt alles über zehn Prozent." Die stille Einlage des Bundes bei dem Institut beträgt 16,2 Milliarden Euro.

Zudem versprach Blessing, für dieses Jahr auch erstmals Zinsen auf die Einlage zu bezahlen. Eigentlich wären jährlich 1,5 Milliarden Euro fällig. Die Bank muss sie aber nur zahlen, wenn sie nach deutschem Bilanzrecht schwarze Zahlen schreibt. Dies hat die Bank im vergangenen Jahr nicht geschafft, sondern erneut wegen ihrer schwer angeschlagenen Immobilientochter Eurohypo einen Verlust in Höhe von 1,2 Milliarden Euro verbucht. Nach internationalen Bilanzierungsregeln fuhr das Institut allerdings ein Jahr früher als erhofft wieder einen Gewinn ein – 1,4 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor ...

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