Gebündelte Kräfte

Rechercheverbund gerät in der Branche in die Kritik

Ulrike Simon

Von Ulrike Simon

Mi, 16. Juli 2014 um 07:45 Uhr

Computer & Medien

Alle paar Tage berichten Sender, Zeitungen und Portale, was die Rechercheure von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR wieder aufgedeckt haben. Doch an dem Modell gibt es auch Kritik.

Illegale Waffenlieferungen, ADAC-Skandal, Spionagefälle deutscher und amerikanischer Geheimdienste – das sind nur einige Geschichten, die das Recherchetrio in den vergangenen Monaten produziert hat. Selbst bei Enthüllungen anderer Medien übernahm es dank gebündelter Kräfte die Oberhand – siehe Hoeneß, siehe Gurlitt. In der Zeitung füllt das Formulierungsungetüm eine Zeile, im Fernsehlaufband nimmt es die Breite des Bildschirms ein: "Nach Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung" beginnen die Meldungen. Der Kopf des Trios, der frühere Spiegel-Chefredakteur Georg Mascolo, ist omnipräsent: als Gast bei Jauch, als Interviewpartner im Radio, als Autor der Süddeutschen oder der "Tagesthemen".

So erfolgreich das Modell zu ...

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