Elternwissen 2.0

Welche Folgen haben Smartphones für den Alltag von Jugendlichen?

Sina Gesell und Petra Kistler

Von Sina Gesell & Petra Kistler

Fr, 26. September 2014 um 08:18 Uhr

Computer & Medien

Das Smartphone gehört längst zum Alltag von Jugendlichen. Bei den Eltern wächst derweil die Angst vor der geistigen Verarmung durch neue Medien. Wie sieht die richtige Balance aus?

Spätestens mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule steht das Thema an: Das Kind wünscht sich ein Smartphone. Erstens haben alle eines (und das ist, glaubt man den Statistiken, nicht einmal übertrieben). Zweitens ist es für die Schule so notwendig wie Zirkel und Geodreieck (Klassengruppe! Nachfrage bei Hausaufgaben! Verabredungen!). Drittens, viertens, fünftens: Ein Leben ohne Smartphone ist schlichtweg nicht möglich. Die Diskussionen dauern unterschiedlich lang, doch am Ende geben die Eltern den Widerstand auf. Von nun an treten Kind und Gerät nur noch als siamesische Zwillinge auf.

"Ohne Handy wird es tatsächlich schwierig" Markus Merkle Für Heranwachsende gehören Computer, Tablets und Smartphones so selbstverständlich zum Alltag wie Facebook, WhatsApp oder Instagram. Sie wollen immer und überall erreichbar sein, sie wollen ihren Fotoapparat, ihr Adressbuch, ihre Spielekonsole, ihre Musik, ihr Video-Abspielgerät stets dabei haben.

"Ohne Handy wird es tatsächlich schwierig", sagt Markus Merkle, der das Projekt "handysektor.de" betreut und in der BZ-Reihe "Medienkompetenz" über sichere Passwörter, riskante Apps, Datenfänger und Privatsphäre-Einstellungen informierte. "Der Austausch mit Freunden und sogar teilweise mit der Familie findet heutzutage zum Großteil über das Handy statt. Hat ein Kind oder ein Jugendlicher kein Handy, besteht die Gefahr, dass er von der Kommunikation in seiner Peer-Group ausgeschlossen ...

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