Croissant, Schokoladenriegel und Co.

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Von dpa

So, 08. März 2020

Gastronomie

Wer Hunger hat, sollte überlegt zugreifen: Pausen-Snacks mit hoher Energiedichte machen nicht lange satt und das Fett landet auf der Hüfte.

Das Croissant, der Schokoriegel oder auch ein Sandwich: Ein kleiner Snack zwischendurch hat oft jede Menge Kalorien. Richtig satt machen die kleinen Energiebomben ebenfalls nicht. Der Hunger stellt sich ganz schnell wieder ein und man möchte unweigerlich nach einem neuen Snack greifen. Woran liegt das?

Kalorien machen nicht satt, wissen die Experten. Menge und Volumen sind für das Gefühl, genug gegessen zu haben, viel wichtiger. Wer weniger kalorienreich essen will, kann das zu seinem Vorteil nutzen – indem er Speisen bevorzugt, die pro Gramm vergleichsweise wenig Kalorien haben. Ernährungsfachleute sprechen dabei von Nahrungsmitteln mit niedriger Energiedichte, also Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an Wasser und Ballaststoffen.

Typische Lebensmittel mit niedriger Energiedichte sind zum Beispiel Kartoffeln, Hülsenfrüchte wie Erbsen und Linsen, mageres Fleisch wie Hühnerbrust oder Rinderfilet oder fettarme Milchprodukte – und natürlich Obst und Gemüse ganz allgemein. Absolute Spitzenreiter in dieser Hinsicht sind unter anderem Sauerkraut, Feldsalat und Tomaten, mit nur 0,1 bis 0,2 Kilokalorien pro Gramm. Als niedrig gilt die Energiedichte, so lange dieser Wert nicht über 1,5 Kilokalorien steigt.

Haben Nahrungsmittel dagegen 2,5 oder mehr Kilokalorien pro Gramm, gilt die Energiedichte als hoch. Bei Wurst ist das zum Beispiel ganz oft der Fall, bei Fast Food aller Art und bei Backwaren wie dem Croissant sowieso. Ein Teller Gemüsesuppe ist besser und sättigt nachhaltiger als eine Handvoll Kartoffelchips. Ganz verzichten müssen Kalorienbewusste auf solche Dinge zwar nicht. Sinnvoll kann aber sein, sie mit gesünderer Kost zu kombinieren. Das geht zum Beispiel, indem man statt einer ganzen nur eine halbe Pizza isst und die Mahlzeit mit einem frischen Salat ergänzt.