Für den Patron und die Kapelle

Karin Stöckl-Steinebrunner

Von Karin Stöckl-Steinebrunner

Di, 16. Juli 2019

Dachsberg

Patrozinium in Hierbach.

DACHSBERG (kss). Das diesjährige Patrozinium der Hierbacher Kirche war zugleich eine Messfeier für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder der Trachtenkapelle Dachsberg anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens. Entsprechend umrahmte die Trachtenkapelle nicht nur der Gottesdienst, gestaltete die anschießende Prozession musikalisch und spielte danach für die von der Frauengemeinschaft Hierbach bewirteten Gäste auf, sondern Mitglieder lasen auch die Lesung sowie die Fürbitten.

Neben der Begleitung des Gemeindegesangs waren in der Messfeier auch Stücke zu hören wie "Gabriellas Sang" oder das "Lied vom Tod" einschließlich des Trompetensolos von Manuel Denz.

Pfarrer Jans Predigt deutete das Evangeliums, das der Geschichte vom barmherzigen Samariter gegolten hatte. Das Beispiel, das Jesus in dieser Geschichte gegeben habe und das er als Wanderprediger auch gelebt habe, fordere Respekt für jeden Menschen.

Im Erbarmen erwidere der Mensch seinem Nächsten gegenüber die Liebe Gottes, die ihm selbst zuteilwerde. Der selige Bernhard von Baden, dem die Hierbacher Kirche geweiht ist, habe Barmherzigkeit als Grundelement christlichen Lebens angesehen. Seit 100 Jahren dienten die Auftritte der Trachtenkapelle Dachsberg nicht nur der Unterhaltung, sondern deren mannigfaltige Einsätze bei kirchlichen Anlässen seien auch ein lebendiges Zeichen der Nächstenliebe. Er freue sich daher, an diesem Tag allen Mitgliedern der Trachtenkapelle ein herzliches "Vergelt’s Gott" sagen zu können.

Im Rahmen des Patroziniums der Kirche in Hierbach ehrte Pfarrer Jan Grzeszewski Marietta Schäuble für vier Jahrzehnte als Mesnerin.