"Das geht wirklich an die Physis"

Sarah Schädler

Von Sarah Schädler

Mo, 24. Juni 2019

Sölden

BZ-Plus BZ-INTERVIEW mit Bernhard Fischer, der mit dem Schachclub Sölden in die Landesliga aufgestiegen ist und nun durch Baden reist.

SÖLDEN. In der vergangenen Saison ist die erste Mannschaft des Schachclubs Sölden in die Landesliga aufgestiegen. Sarah Schädler hat sich mit dem Vorsitzenden Bernhard Fischer darüber unterhalten, ob Schachspieler auch Muskelkater bekommen können, wie sie sich vor einem wichtigen Turnier aufwärmen und was einen guten Schachspieler ausmacht.

BZ: Schach gilt als Sport. Haben Sie denn manchmal Muskelkater?
Fischer: Nein, eigentlich nicht. Manchmal ein bisschen Kopfweh vielleicht. Wenn ich einen unnötigen Fehler gemacht habe, denke ich den ganzen Tag an nichts anderes mehr. Und wehe, die Mannschaft verliert dadurch, dann ist es doppelt schlimm. Das kann man als Muskelkater bezeichnen.

BZ: Inwiefern ist Schach eine Sportart?
Fischer: Schachspieler sind Denksportler und denken nicht nur, dass sie Sportler wären. Eine Partie kann bis zu sechs Stunden lang dauern. Das erfordert neben hoher Konzentrationsfähigkeit auch körperliche Fitness. Das müssen Sie sich vorstellen: Sie hocken gegebenenfalls sechs Stunden vor Ihrem Schachbrett und sind nur am Denken. Das geht auch an die Physis. ...

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